(Hunde-)Rassenkampf

Die Tage ist mir eine Werbung bei FB begegnet: Hundehaftpflicht für 39,xx€ mit ganz guten Leistungen – was ziemlich günstig ist. Der Versicherer Oberösterreichische Versicherung AG  (ehemals Hanauer) bietet den Tarif allerdings nicht für Kampfhunde an, was so einige Versicherer praktizieren. Sehr interessant und meiner Kenntnis nach einmalig ist aber die folgende Formulierung im Antrag:

Kampfhunde Klausel
Das ist so unglaublich, dass ich das nochmal zitieren muss: “Sofern der Versicherungsnehmer den Nachweis erbringt, dass innerhalb der letzten vier Generationen kein Blutanteil einer Kampfhunderasse enthalten ist, so gilt dieser nicht als Kampfhund sowie deren Kreuzung oder Mischung.

Tja, der Ariernachweis lässt grüßen. Ich glaube, dass die wenigsten Hundehalter (Züchter natürlich ausgenommen!) das nachweisen könnten – und selbst wenn: Welche Rolle spielt das denn wirklich, wenn vor 3 Generationen zB ein Pitbull, Rottweiler kurz Dobermann mit drin war? Ich glaube nicht, dass die Forscher dazu irgendetwas Negatives sagen könnten – zumindest habe ich dazu nichts gefunden.

Was passiert aber, wenn man das einfach mal so bestätigt? Nun, die Folgen stehen ein wenig weiter unten:

VVA Hundehaftpflicht
Viel Spaß beim Streiten – den Slogan “Keine Sorgen, Deutschland” sehe ich ein wenig kritisch 🙂

Unsere pragmatische Lösung: Hundehaftpflicht ohne Rassendiskriminierung, Leinenzwang, Maulkorbzwang und weiteren starken Leistungen! Fragen Sie jetzt an:

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Mit antidiskriminierenden Grüßen,
Wladimir Simonov

Was meinen Sie dazu?