lesensWERT: Lieferheld = Datenschurke?

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Strafbefehl gegen Führungsteam erlassen

Die Staatsanwaltschaft legte kurz vor Weihnachten aber eine umfangreiche Übersicht vor, wie Lieferheld seine Datenbank zum Start aufbaute. Die systematische Vervielfältigung der Pizza.de-Datenbank begann demnach Ende 2010 mit dem Verschicken von Fax-Werbung an zahlreiche Lieferdienste in Deutschland. Die Faxnummern wurden dabei aus der Datenbank von Pizza.de übernommen. Danach versuchten die Lieferhelden Verträge mit diesen Lieferdiensten zu schließen.

Es folgte offenbar eine Lizenzierung der Software, die ein anderes Unternehmen erstellte, mit der die Daten aus der Datenbank von Pizza.de übertragen und wiedergegeben werden sollten sowie eine Überarbeitung der übertragenen Daten um die Herkunft zu verschleiern.

Ein weiteres Kapitel in den spannenden PizzaWars wird aufgeschlagen! Ich selbst halte es ganz einfach und bestelle direkt bei den jeweiligen lokalen Betrieben, damit diese mehr Marge haben. Jede Bestellung über Drittanbieter zieht nämlich Kosten für die Restaurants nach sich und führt mittel- bis kurzfristig zu Preissteigerungen oder – bei fehlerhafter Kalkulation der Gastronomen – sogar zu Insolvenzen!

Jetzt gibt’s allerdings Mittagessen – selbstgekocht schmeckt es immer noch am besten.

Mit hungrigen Grüßen,
Wladimir Simonov

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